Prozesse definiert – Realität ignoriert: Warum verteilte Umgebungen smarte IMAC-Konzepte erfordern
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Joerg Hesselink
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Mar 25, 2026
Verteilte IT-Systeme sind mittlerweile in vielen Unternehmen zu finden. Verständlich, denn welche Unternehmensbereiche kommen heute noch ohne IT aus?
Laut der Bitkom-Studie 2025 haben 71% der befragten Unternehmen in Deutschland Industrie 4.0 Lösungen im Einsatz. International bestätigen Studien von KPMG oder Deloitte, dass 70-80 Prozent der produzierenden Unternehmen IT-basierende Lösungen in der Fertigung nutzen. Auch am anderen Ende der Value Chain werden IT-Systeme immer wichtiger: Am Point-of-Sale nutzen laut einer Studie von Scale Computing viele Retailer Edge-Server, um das Einkaufserlebnis der Kunden zu optimieren und die direkte Anbindung an ERP-Systeme zu gewährleisten.
Stress mit der Fläche
Für die IT-Abteilungen heißt das, sie müssen auch auf dem Shopfloor oder für Filialnetze eine leistungsstarke und vor allem ausfallsichere IT-Infrastruktur betreuen. Ihr Wirkungsradius beschränkt sich nicht auf lokale IT-Systeme in einem Rechenzentrum oder an einem Standort. Es geht hier nicht um überschaubare, klimatisierte Serverräume, sondern um weit verteilte Racks in Werkshallen oder Server, die flächendeckend in Ladengeschäften verteilt sind.
IT-Leiter kennen die damit verbundenen Herausforderungen aus der Praxis: Selbst klassische IMAC-Prozesse werden in verteilten Umgebungen zur organisatorischen Mammut-Aufgabe. Wer übernimmt die Arbeitsaufträge? Beauftragen wir einen Managed Service Provider? Übernimmt die Operative Technik (OT) Einsätze auf dem Shopfloor? Die Konsequenz: Fehlermeldungen treiben den Puls direkt in die Höhe. Audit-Ankündigungen führen meist zu Überstunden. Doch wie gelingt es, auch in verteilten IT-Landschaften jeder Änderung und jedem Audit entspannt entgegenzusehen?
Wo Medienbrüche richtig teuer werden
Entscheidend ist die Dokumentation aller IT-Systeme. IT-Manager müssen zu jeder Zeit verlässliche und genaue Daten zur logischen Infrastruktur, aber auch zur physischen Lokation aller Komponenten zum Abruf bereit haben. Nur so lassen sich Änderungen sinnvoll planen und durchführen. Nur dann können Fehler schnell lokalisiert und behoben werden. Das wissen Sie und kennen wir. Wir sehen aber auch die Realität: Selbst, wenn die IMAC-Prozesse klar definiert sind: die Umsetzung ist schlicht zu unpraktisch – gerade bei verteilten Umgebungen. Die Herausforderung für die IT-Teams besteht meist darin, durchgeführte Änderungen immer direkt und zuverlässig zu dokumentieren. Häufig werden Änderungen an IT-Systemen an verteilten Systemen zunächst auf Papier vermerkt oder digital auf einem Notepad gespeichert. Anschließend werden die Daten nicht oder nur unvollständig an das zentrale Asset Management System gemeldet. Diese Medienbrüche werden für den IT-Leiter bei dem nächsten Audit oder einem Ausfall dann zum Verhängnis.
Digitaler Zwilling mit App
Anders mit DC Vision: Die DC Vision Software nutzt eine integrierte KI-basierte Bilderkennung sowie umfangreiche Datenbank. Die Inventarisierung aller IT-Systeme erfolgt visuell und intuitiv über die DC Vision App. Aus den visuell erfassten Daten erstellt das System einen digitalen Zwilling des jeweiligen Racks. Alle Komponenten eines komplett bestückten Racks lassen sich in nur zehn Minuten mit der Lösung dokumentieren. Änderungen werden direkt im Prozess ohne Medienbrüche vor Ort erfasst.
Die gesamte IT-Infrastruktur in verteilten Umgebungen als digitalen Zwilling abzubilden, vereinfacht die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, den Teams in den Stores oder mit externen Dienstleistern. Die IT-Abteilungen behalten jederzeit den Überblick über die Infrastruktur – selbst, wenn sie weit entfernt sind. Muss die Hardware vor Ort geändert werden, erstellt die IT-Abteilung einen Arbeitsauftrag im IT Service Management. Über eine API ist DC Vision damit verknüpft und der Arbeitsauftrag wird direkt im Work-Order-Management der DC Vision App angezeigt. Die verantwortlichen Technikteams sehen alle Arbeitsschritte. Gibt es Fragen bei der Ausführung, können sie direkt auf die Dokumentation der Hardware zugreifen oder den verantwortlichen Experten um Hilfe bitten. Selbst IT-fremde Mitarbeitende können sämtliche Änderungen auf diesem Weg in kürzester Zeit zuverlässig dokumentieren.
Sobald die Änderungen abgeschlossen sind, wird die neue Ist-Situation mit der Kamera des Tablets oder Mobiltelefons erfasst. Die Änderungen werden direkt im digitalen Zwilling eingepflegt. Ohne Medienbruch und ohne Verzögerung. Sie blicken jedem Audit entspannt entgegen und für Ihr Team reduzieren Sie im Fehlerfall der Stress.